Irgendwo zwischen lustig und peinlich rangiert meines Erachtens folgende Problematik. Mit Hilfe des SAP PowerDesigners soll aus einer Datenbank ein Modell erstellt werden und eigentlich klappt auch alles ganz gut, bis auf einmal folgende Fehlermeldung erscheint:

value X out of range for destination

Wobei X einen ziemlich hohen Wert einnimmt. Die Tabelle wird dabei nicht mehr vollständig geladen, heißt man hat zu wenige Spalten im Modell. Was nun?

Zielführend war hier das manuelle Ausführen der Abfrage, die man im PowerDesigner unter „Database > Edit current DBMS“ findet, indem man zur Option „Script\Objects\Column\SqlListQuery“ navigiert. Beim Betrachten der Spalte „coln“ wurde auch schnell klar, woran der Fehler liegt. Die Kardinalität der Problemspalte lag bei etwa 2,8 Milliarden, also jenseits der Grenze eines Signed-Int-Feldes und von daher der Fehler.

Abhilfe schafft hier das Auskommentieren der entsprechenden Abfragesegmente (Vorsicht mit Kommata, aus diesem Grund habe ich es auf dem Bild in die nächste Zeile gerückt und dort auskommentiert):

value X out of range for destination

Vorsicht allerdings, denn ich kann nicht garantieren, dass dadurch alle Funktionen bei der Datenmodellierung erhalten bleiben. Sollte man z. B. über den PowerDesigner einen Index erstellen wollen, kann ich mir gut vorstellen, dass es hier zu Problemen kommt. Für das reine Reverse-Engineering allerdings funktioniert die Methode wunderbar.